Kaffee mit niedrigem Säuregehalt: Schonend für den Magen
- Aktualisiert am:
- Elena Papadopoulos
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Säurearmer Kaffee – ein sanfter Genuss für den Magen
Kaffee – für viele das Lebenselixier am Morgen. Aber was, wenn der geliebte Wachmacher auf den Magen schlägt? Sodbrennen, Unwohlsein – das muss nicht sein! Es gibt nämlich Alternativen: Kaffee mit niedrigem Säuregehalt. Aber was macht diesen Kaffee so besonders, und wie findet man ihn? Ich zeige dir, worauf du achten musst, um auch mit sensiblem Magen in den vollen Kaffeegenuss zu kommen. Und glaub mir – es ist einfacher, als du denkst.

Was bedeutet 'säurearm' überhaupt?
Na ja, im Grunde ist es ganz simpel: Säurearmer Kaffee enthält weniger Säuren als herkömmlicher Kaffee. Klingt logisch, oder? Aber welche Säuren sind das eigentlich? Hauptsächlich Chlorogensäuren. Diese Säuren sind von Natur aus in der Kaffeebohne enthalten und werden beim Rösten freigesetzt. Einige Menschen reagieren empfindlich auf diese Säuren, was zu den genannten Beschwerden führen kann. Und hier kommt der säurearme Kaffee ins Spiel – er wurde so behandelt oder ausgewählt, dass er weniger dieser problematischen Säuren enthält. Das macht ihn verträglicher – versprochen!

Die Bohne macht den Unterschied
Nicht jede Bohne ist gleich. Arabica-Bohnen sind in der Regel säureärmer als Robusta-Bohnen. Das liegt an den Anbaubedingungen und der genetischen Veranlagung. Auch die Herkunft spielt eine Rolle. Kaffees aus tieferen Anbaulagen sind oft milder, da sie langsamer reifen und dadurch weniger Säure entwickeln. Also, achte beim Kauf auf die Sorte und die Herkunft – es lohnt sich!
Die Röstung: Dunkel ist Trumpf
Je dunkler die Röstung, desto weniger Säure ist im Kaffee enthalten. Klingt komisch, ist aber so! Beim Rösten werden die Chlorogensäuren abgebaut. Eine dunkle Röstung, oft als 'Italian Roast' oder 'French Roast' bezeichnet, ist daher ideal für alle, die einen magenfreundlichen Kaffee suchen. Aber Achtung: Dunkle Röstungen haben oft einen kräftigeren, leicht bitteren Geschmack. Probier einfach aus, was dir am besten schmeckt. Aber generell gilt: Hellere Röstungen bewahren mehr Säure.
Elena Papadopoulos Kaffee sollte ein Genuss sein, kein Kampf mit dem Magen!
Die Zubereitung: Auf die Temperatur kommt es an
Auch die Zubereitung hat einen Einfluss auf den Säuregehalt. Generell gilt: Je heißer das Wasser, desto mehr Säure wird extrahiert. Also, brüh deinen Kaffee nicht zu heiß! Eine Temperatur von 90-93°C ist ideal. Auch die Brühzeit spielt eine Rolle. Eine zu lange Brühzeit extrahiert mehr Säure. Also, achte auf die richtige Balance. Und noch was: Cold Brew ist eine super Alternative, da hier kaltes Wasser verwendet wird. Das Ergebnis: ein milder, säurearmer Kaffee. Hast du schon mal Cold Brew Kaffee probiert? Ein echter Geheimtipp!
Säurearme Kaffeesorten im Überblick



Spezielle Aufbereitungsmethoden
Es gibt spezielle Aufbereitungsmethoden, die den Säuregehalt des Kaffees reduzieren können. Eine davon ist die 'Washed'-Methode. Hierbei werden die Kaffeebohnen gewaschen, um das Fruchtfleisch zu entfernen. Dieser Prozess kann den Säuregehalt reduzieren. Eine andere Methode ist die 'Gully Seasoned'-Methode. Hierbei werden die Bohnen in speziellen Becken fermentiert, um die Säure abzubauen. Frag beim Kauf einfach mal nach, wie der Kaffee aufbereitet wurde – es könnte ein Gamechanger sein!
Tipps für einen magenfreundlichen Kaffeegenuss
- Wähle säurearme Kaffeesorten
Arabica-Bohnen aus tieferen Anbaulagen sind oft milder.
- Achte auf dunkle Röstungen
Dunkle Röstungen enthalten weniger Säure.
- Brüh deinen Kaffee nicht zu heiß
Eine Temperatur von 90-93°C ist ideal.
- Vermeide eine zu lange Brühzeit
Eine zu lange Brühzeit extrahiert mehr Säure.
- Probiere Cold Brew
Cold Brew ist eine super Alternative für einen milden, säurearmen Kaffee.
Fazit: Kaffee kann auch mit sensiblem Magen ein Genuss sein!
Lass dich nicht von einem empfindlichen Magen vom Kaffeegenuss abhalten! Mit den richtigen Tipps und Tricks kannst du auch mit einem sensiblen Magen in den vollen Genuss kommen. Achte auf die Sorte, die Röstung, die Zubereitung und die Aufbereitungsmethode. Und probier einfach aus, was dir am besten schmeckt. Kaffee soll schließlich Freude machen – und nicht Bauchschmerzen! Und denk dran: Wenn du mehr über die Espressozubereitung lernen möchtest, schau dich gerne auf unserem Blog um. Viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!
