AeroPress Zubehör Test: Welche Gadgets sind wirklich nützlich?
- Aktualisiert am:
- Elena Papadopoulos
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AeroPress Tuning: Mehr als nur ein Gadget?
Die AeroPress – ein simpler Zylinder, der Kaffeeliebhaber weltweit begeistert. Aber ist es wirklich die pure Brühmethode, die den Reiz ausmacht? Oder spielen die unzähligen Zubehörteile eine größere Rolle, als wir denken? Ehrlich gesagt: beides! Ich habe mir in den letzten Wochen mal genauer angesehen, welche Gadgets wirklich einen Mehrwert bieten und welche eher Staubfänger sind. Und glaub mir, da gibt es Überraschungen.

Die Must-Haves: Filter, Mühle, Waage
Klar, die AeroPress kommt mit allem, was man grundsätzlich braucht. Aber ein paar Upgrades sind einfach Pflicht. Allen voran: Filter. Die mitgelieferten Papierfilter sind okay, aber es gibt Alternativen, die den Geschmack deutlich beeinflussen. Metallfilter zum Beispiel. Sie lassen mehr Öle durch, was zu einem volleren Körper führt. Allerdings auch zu mehr Sediment – Geschmackssache.
Was aber wirklich den Unterschied macht: eine gute Kaffeemühle. Wer hier spart, verschenkt Potenzial. Eine Handmühle mit Kegelmahlwerk ist ideal. Warum? Weil sie präzise mahlt und wenig Hitze erzeugt. Das Aroma bleibt erhalten. Und last but not least: eine Kaffeewaage. Klingt spießig? Vielleicht. Aber wer immer gleichen Kaffee will, muss eben genau sein. Ich persönlich nutze eine mit integriertem Timer – super praktisch!

Mahlgrad: Feiner als du denkst!
Der Mahlgrad ist bei der AeroPress entscheidend. Viele machen den Fehler und mahlen zu grob. Das Ergebnis: ein dünner, saurer Kaffee. Ideal ist ein feiner Mahlgrad – etwas feiner als für Filterkaffee, aber nicht ganz so fein wie für Espresso. Klingt kompliziert? Ist es nicht. Einfach ausprobieren! Und denk dran: Je feiner der Mahlgrad, desto kürzer die Brühzeit. Wenn du mehr über den perfekten Mahlgrad-Einstellung für Pour Over: Der Einfluss auf den Geschmack erfahren willst, schau mal hier.
Die Nice-to-haves: Flow Control, Edelstahl-Zylinder, Reise-Etui
Okay, jetzt wird's speziell. Es gibt Zubehör, das ist nicht unbedingt notwendig, aber trotzdem ziemlich cool. Zum Beispiel der "Flow Control" Aufsatz. Der verhindert, dass Kaffee durchläuft, bevor du drückst. Praktisch, wenn du den Kaffee länger ziehen lassen willst, ohne dass er bitter wird.
Dann gibt es Edelstahl-Zylinder. Die sind zwar teuer, aber halten ewig und sehen schick aus. Und wer viel unterwegs ist, sollte sich ein Reise-Etui zulegen. Da passt die AeroPress, die Mühle und alles andere rein – ideal für Camping-Kaffee oder den Camping Kaffee am Strand.

Flow Control
Verhindert ungewolltes Durchlaufen

Edelstahl-Zylinder
Robust und langlebig

Reise-Etui
Für Kaffeegenuss unterwegs
Die Blender: Braucht man das wirklich?
Es gibt Zubehör, da frage ich mich wirklich: Braucht das jemand? Zum Beispiel gibt es Aufsätze, die den Kaffee verwirbeln sollen. Oder spezielle Siebe, die noch feinere Partikel filtern. Ehrlich gesagt: Ich habe keinen Unterschied geschmeckt. Hier gilt: Wer zu viel Geld hat, kann es gerne ausprobieren. Aber für den normalen Hausgebrauch sind diese Gadgets überflüssig.
Was mich auch nervt: Zubehör, das nur komplizierter macht. Die AeroPress ist doch gerade so toll, weil sie so einfach ist! Da brauche ich keine komplizierten Aufsätze, die ich erst zusammenbauen muss.

Brührezept: Weniger ist mehr
Auch beim Brührezept gilt: Weniger ist mehr. Ich persönlich schwöre auf die "Inverted Method". Dabei wird die AeroPress umgedreht, bevor man sie drückt. So kann man den Kaffee länger ziehen lassen, ohne dass er durchläuft. Mein Rezept: 15 Gramm Kaffee, 200 ml Wasser, 2 Minuten ziehen lassen, dann drücken. Fertig! Du findest Inspiration für weitere Kaffeerezepte aber auch online, probier dich einfach mal aus.
Fazit: Das beste AeroPress Zubehör ist...
Eine gute Mühle, hochwertige Filter und eine präzise Waage – das sind die Must-haves für die AeroPress. Alles andere ist nice-to-have, aber nicht unbedingt notwendig. Wichtig ist: Experimentiert! Findet heraus, was euch schmeckt. Und lasst euch nicht von teurem Zubehör blenden. Manchmal ist weniger eben mehr. Und jetzt: Ab an die AeroPress! Ob mit oder ohne Gadgets – Hauptsache, der Kaffee schmeckt.
